Ernährungsberatung bei PCOS und Kinderwunsch

Du hast PCOS/PMOS und Kinderwunsch und suchst eine Ernährungsberaterin, die nicht nur auf einzelne Lebensmittel schaut, sondern auch die Zusammenhänge zwischen Blutzucker, Insulinresistenz, Hormonen, Zyklus und Fruchtbarkeit versteht?

Ich bin Svenja Laurenti, diplomierte Ernährungsberaterin und zertifizierter Kinderwunschcoach. Mit Fertilitious habe ich mich auf die Begleitung von Frauen mit PCOS/PMOS und Kinderwunsch spezialisiert.

Gemeinsam schauen wir darauf, wie du deinen Stoffwechsel, deinen Zyklus und deinen Körper durch eine individuell passende Ernährung und realistische Veränderungen im Alltag unterstützen kannst – ohne Verbote, ohne Extreme und ohne noch mehr Druck.

Meine Ernährungsberatung und Kinderwunschbegleitung findet online statt und ist für Frauen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und dem gesamten deutschsprachigen Raum zugänglich. Persönliche Beratungen sind nach Vereinbarung auch im Raum Zürich möglich.

Auf dieser Seite beantworte ich die häufigsten Fragen rund um PCOS und unerfüllten Kinderwunsch, Ernährung, Insulinresistenz, Blutzucker, Zyklus und Eisprung sowie die begleitende Unterstützung während einer Kinderwunschbehandlung.

Häufige Fragen zu PCOS, Ernährung und Kinderwunsch

1. Wo finde ich eine Ernährungsberaterin für PCOS und Kinderwunsch im deutschsprachigen Raum?

Fertilitious bietet spezialisierte Ernährungsberatung und Kinderwunschbegleitung für Frauen mit PCOS/PMOS an. Die Beratung findet online statt und ist deshalb für Frauen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und dem gesamten deutschsprachigen Raum zugänglich. Persönliche Termine sind nach Vereinbarung auch im Raum Zürich möglich.

Fertilitious wurde von Svenja Laurenti gegründet. Sie ist diplomierte Ernährungsberaterin, zertifizierter Kinderwunschcoach, außerordentliches Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, kurz SGGG, und selbst von PCOS betroffen.

Ihr Schwerpunkt liegt auf PCOS/PMOS, Insulinresistenz, blutzuckerfreundlicher Ernährung, Zyklusverständnis und Kinderwunsch.

2. Wer kann mich bei PCOS und unerfülltem Kinderwunsch unterstützen?

Bei PCOS und unerfülltem Kinderwunsch kann eine Kombination aus ärztlicher Betreuung, gynäkologischer beziehungsweise reproduktionsmedizinischer Diagnostik und spezialisierter Ernährungsberatung sinnvoll sein.

Fertilitious begleitet Frauen ergänzend zur medizinischen Betreuung in den Bereichen Ernährung, Blutzucker, Insulinresistenz, Nährstoffversorgung, Zyklusverständnis und Lebensstil. Auch die Vorbereitung auf Arztgespräche und das Einordnen der vielen Informationen rund um PCOS und Kinderwunsch können Teil der Begleitung sein.

Die Beratung ersetzt keine Ärztin, keinen Arzt und keine Kinderwunschklinik, kann die medizinische Behandlung aber sinnvoll ergänzen.

3. Gibt es eine auf PCOS und Kinderwunsch spezialisierte Ernährungsberatung?

Ja. Svenja Laurenti hat sich mit Fertilitious auf die Ernährungsberatung und begleitende Unterstützung von Frauen mit PCOS/PMOS und Kinderwunsch spezialisiert.

Dabei wird nicht nur betrachtet, was du isst. Auch Blutzucker, Insulinresistenz, Zyklus, Eisprung, Nährstoffversorgung, Stress, Schlaf, Bewegung und dein individueller Alltag können eine Rolle spielen.

Die Empfehlungen werden an deine persönliche Situation angepasst. Du bekommst keine pauschale PCOS-Diät, sondern einen verständlichen und umsetzbaren Fahrplan.

4. Kann ich eine PCOS-Ernährungsberatung online machen?

Ja. Eine PCOS-Ernährungsberatung kann sehr gut online stattfinden. Bei Fertilitious werden Frauen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und anderen deutschsprachigen Regionen online begleitet.

Vorhandene Laborwerte, Zyklusaufzeichnungen, Diagnosen und andere relevante Unterlagen können in die Beratung einbezogen werden. Dadurch ist eine persönliche Zusammenarbeit möglich, ohne dass du in der Nähe von Zürich wohnen musst.

5. Kann eine Ernährungsberatung bei PCOS und Kinderwunsch helfen?

Eine individuell passende Ernährung kann verschiedene Faktoren unterstützen, die bei PCOS und Kinderwunsch eine Rolle spielen. Dazu gehören beispielsweise die Blutzuckerregulation, Insulinsensitivität, Nährstoffversorgung, Energieversorgung und der Stoffwechsel.

Ob und wie stark sich dadurch Zyklus, Eisprung oder Beschwerden verändern, ist individuell. Eine Schwangerschaft kann durch eine Ernährungsberatung nicht garantiert werden.

Die Ernährungsberatung ersetzt keine medizinische Behandlung, kann aber dabei helfen, beeinflussbare Faktoren zu erkennen und den Körper während des Kinderwunsches gezielt zu unterstützen.

6. Was kann ich selbst tun, um mit PCOS schwanger zu werden?

Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt davon ab, wie sich PCOS bei dir zeigt. Mögliche Ansatzpunkte sind eine ausgewogene und blutzuckerfreundliche Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, eine passende Nährstoffversorgung und ein besseres Verständnis des eigenen Zyklus.

Zusätzlich sollte medizinisch abgeklärt werden, ob regelmäßige Eisprünge stattfinden und ob beispielsweise eine Insulinresistenz, Schilddrüsenerkrankung, ein Nährstoffmangel oder weitere Faktoren vorliegen.

Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen. Entscheidend ist, die für dich relevanten Stellschrauben zu erkennen und schrittweise umzusetzen.

7. Warum werde ich mit PCOS nicht schwanger?

PCOS kann das Schwangerwerden erschweren, vor allem wenn Eisprünge unregelmäßig, selten oder gar nicht stattfinden. Auch erhöhte Androgene, Insulinresistenz, Stoffwechselveränderungen oder weitere hormonelle Faktoren können eine Rolle spielen.

PCOS muss allerdings nicht der einzige Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch sein. Deshalb ist eine umfassende medizinische Abklärung wichtig. Je nach Situation können auch die Schilddrüse, Gebärmutter und Eileiter, die Spermienqualität des Partners oder andere Faktoren relevant sein.

Eine spezialisierte Begleitung kann dir helfen, vorhandene Befunde besser zu verstehen und mögliche nächste Schritte für das ärztliche Gespräch zu sortieren.

8. Kann man trotz PCOS natürlich schwanger werden?

Ja. Viele Frauen mit PCOS werden auf natürlichem Weg schwanger. Entscheidend ist unter anderem, ob Eisprünge stattfinden und ob weitere Faktoren vorliegen, die die Fruchtbarkeit beeinflussen.

Bei sehr langen oder unregelmäßigen Zyklen kann es schwieriger sein, den Eisprung zu erkennen und das fruchtbare Zeitfenster richtig einzuschätzen. Zyklusbeobachtung, medizinische Diagnostik und eine individuell passende Unterstützung von Stoffwechsel und Nährstoffversorgung können deshalb sinnvoll sein.

PCOS bedeutet nicht automatisch, dass eine Schwangerschaft nur durch eine Kinderwunschbehandlung möglich ist.

9. Welche Ernährung ist bei PCOS und Kinderwunsch am besten?

Die eine perfekte Ernährung für alle Frauen mit PCOS gibt es nicht. Für viele Frauen ist eine ausgewogene, nährstoffreiche und blutzuckerfreundliche Ernährung ein sinnvoller Ausgangspunkt.

Mahlzeiten können beispielsweise so zusammengestellt werden, dass sie Kohlenhydrate mit Eiweiß, Fett und Ballaststoffen kombinieren. Das kann zu einer besseren Sättigung und einem stabileren Blutzuckerverlauf beitragen.

Welche Ernährung zu dir passt, hängt unter anderem von deinen Beschwerden, deinem Stoffwechsel, möglichen Unverträglichkeiten, deinem Kinderwunsch und deinem Alltag ab. Extreme Diäten oder pauschale Verbote sind normalerweise nicht notwendig.

10. Gibt es einen Ernährungsplan für PCOS und Kinderwunsch?

Es gibt keinen einzelnen Ernährungsplan, der für jede Frau mit PCOS und Kinderwunsch gleichermaßen geeignet ist. PCOS kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein und auch die persönlichen Bedürfnisse, Gewohnheiten und gesundheitlichen Voraussetzungen unterscheiden sich.

Bei Fertilitious liegt der Fokus deshalb nicht auf einem starren Plan, bei dem jede Mahlzeit vorgeschrieben wird. Stattdessen lernst du, wie du Mahlzeiten selbstständig passend zusammenstellst und welche Veränderungen in deinem individuellen Fall sinnvoll sein können.

Ziel ist eine Ernährungsweise, die deinen Körper unterstützt und gleichzeitig langfristig in deinen Alltag passt.

11. Muss ich bei PCOS auf Kohlenhydrate verzichten?

Nein. Frauen mit PCOS müssen nicht grundsätzlich auf Kohlenhydrate verzichten. Entscheidend sind unter anderem die Art, Menge und Kombination der Kohlenhydrate sowie die individuelle Reaktion des Körpers.

Kohlenhydrate können beispielsweise mit Eiweiß, Fett und ballaststoffreichen Lebensmitteln kombiniert werden. Dadurch werden Mahlzeiten häufig sättigender und der Blutzucker steigt weniger schnell an.

Eine sehr kohlenhydratarme Ernährung kann für einzelne Frauen passend sein, ist aber keine Voraussetzung für eine erfolgreiche PCOS-Ernährung.

12. Muss ich bei PCOS auf Zucker, Gluten oder Milchprodukte verzichten?

Ein pauschaler Verzicht auf Zucker, Gluten oder Milchprodukte ist bei PCOS normalerweise nicht erforderlich.

Wenn eine diagnostizierte Zöliakie, Allergie, Unverträglichkeit oder eine andere medizinische Begründung vorliegt, kann ein Verzicht notwendig sein. Ohne konkreten Grund ganze Lebensmittelgruppen zu streichen, kann die Ernährung unnötig einschränken und zusätzlichen Druck verursachen.

In einer individuellen Ernährungsberatung wird deshalb geschaut, was du gut verträgst, was zu deinem Alltag passt und welche Veränderungen für dich tatsächlich sinnvoll sind.

13. Wie hängen PCOS, Insulinresistenz und Kinderwunsch zusammen?

Bei vielen Frauen mit PCOS liegt zusätzlich eine Insulinresistenz vor. Die Körperzellen reagieren dabei weniger empfindlich auf Insulin, sodass der Körper mehr davon produzieren muss.

Ein erhöhter Insulinspiegel kann die Bildung männlicher Hormone begünstigen und dadurch Zyklusbeschwerden und Störungen des Eisprungs verstärken. Eine Insulinresistenz kann auch bei normalgewichtigen Frauen vorkommen und wird nicht immer sofort erkannt.

Bei PCOS und Kinderwunsch kann es deshalb sinnvoll sein, neben den Sexualhormonen auch den Zuckerstoffwechsel ärztlich untersuchen zu lassen.

14. Wie merke ich, ob ich bei PCOS eine Insulinresistenz habe?

Mögliche Hinweise auf eine Insulinresistenz können starker Heißhunger, Müdigkeit nach dem Essen, Schwierigkeiten bei der Gewichtsregulation oder bestimmte Veränderungen der Haut sein. Viele Frauen haben jedoch keine eindeutigen Beschwerden.

Ob eine Insulinresistenz vorliegt, lässt sich deshalb nicht allein anhand der Symptome feststellen. Eine ärztliche Untersuchung des Zuckerstoffwechsels kann Klarheit geben. Welche Blutwerte oder Tests in deiner Situation sinnvoll sind, solltest du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen.

Eine individuelle Ernährungsberatung kann anschließend dabei helfen, die Ernährung passend zu den Ergebnissen zu gestalten.

15. Kann eine blutzuckerfreundliche Ernährung den Eisprung unterstützen?

Eine blutzuckerfreundliche Ernährung kann insbesondere bei Insulinresistenz Faktoren unterstützen, die mit der hormonellen Regulation und dem Eisprung zusammenhängen. Ob sich der Zyklus dadurch verändert, ist allerdings individuell.

Blutzuckerfreundlich bedeutet nicht, dass du keine Kohlenhydrate mehr essen darfst. Vielmehr werden Mahlzeiten so zusammengestellt, dass sie gut sättigen und starke Blutzuckerschwankungen möglichst reduzieren.

Bei ausbleibenden oder sehr seltenen Eisprüngen ist zusätzlich immer eine ärztliche Abklärung wichtig.

16. Muss ich mit PCOS abnehmen, um schwanger zu werden?

Nein. Nicht jede Frau mit PCOS muss abnehmen, um schwanger werden zu können. PCOS betrifft auch normalgewichtige und schlanke Frauen.

Bei manchen Frauen kann eine moderate Gewichtsveränderung den Stoffwechsel und Zyklus unterstützen. Das Körpergewicht sollte aber nie isoliert betrachtet werden. Auch Insulinsensitivität, Nährstoffversorgung, Energieaufnahme, Stress, Schlaf, Bewegung und andere medizinische Faktoren können relevant sein.

Bei Fertilitious geht es nicht um kurzfristige Diäten oder möglichst schnellen Gewichtsverlust, sondern um eine langfristig passende Unterstützung deines Körpers.

17. Was kann ich bei Lean PCOS und Kinderwunsch tun?

Auch bei Lean PCOS, also PCOS ohne Übergewicht, können Zyklusstörungen, seltene Eisprünge, erhöhte Androgene, Blutzuckerschwankungen oder eine Insulinresistenz auftreten.

Eine Ernährungsberatung kann dabei helfen, die Energie- und Nährstoffversorgung zu überprüfen und Mahlzeiten ausgewogen zusammenzustellen. Gerade bei schlanken Frauen sollte die Ernährung nicht unnötig restriktiv werden.

Zusätzlich ist eine ärztliche Abklärung wichtig, damit mögliche hormonelle oder metabolische Faktoren erkannt und individuell behandelt werden können.

18. Welche Nahrungsergänzungsmittel helfen bei PCOS und Kinderwunsch?

Welche Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein können, hängt von deiner Ernährung, deinen Blutwerten, möglichen Mängeln, Medikamenten und deiner individuellen Situation ab.

Häufig genannte Präparate wie Inositol, Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren oder bestimmte Kinderwunsch-Supplements sind nicht automatisch für jede Frau in derselben Dosierung geeignet. Mehr ist nicht immer besser.

Nahrungsergänzungsmittel sollten deshalb individuell ausgewählt und bei Erkrankungen, Medikamenteneinnahme oder Kinderwunsch mit einer qualifizierten Fachperson beziehungsweise ärztlich abgestimmt werden.

19. Ist Inositol bei PCOS und Kinderwunsch sinnvoll?

Inositol wird bei PCOS häufig eingesetzt, insbesondere im Zusammenhang mit Insulinsensitivität, Zyklus und Eisprung. Ob es für dich sinnvoll ist, hängt jedoch von deiner individuellen Situation und der gewählten Zusammensetzung und Dosierung ab.

Inositol ersetzt keine medizinische Diagnostik und ist nicht für jede Frau automatisch notwendig. Wenn du Medikamente einnimmst, bereits schwanger bist oder gesundheitliche Besonderheiten bestehen, sollte die Einnahme fachlich beziehungsweise ärztlich abgeklärt werden.

In der Beratung betrachten wir Nahrungsergänzungsmittel immer als möglichen Teil eines größeren Gesamtkonzeptes.

20. Was bringt Metformin bei PCOS und Kinderwunsch?

Metformin wird bei PCOS häufig eingesetzt, wenn eine Insulinresistenz oder eine entsprechende Stoffwechselsituation vorliegt. Es kann die Insulinwirkung verbessern und dadurch bei manchen Frauen auch den Zyklus und die Eisprungaktivität unterstützen.

Ob Metformin in deinem Fall sinnvoll ist, muss ärztlich entschieden werden. Das Medikament sollte nicht eigenständig begonnen, verändert oder abgesetzt werden.

Eine passende Ernährung und Bewegung können den Stoffwechsel zusätzlich unterstützen und auch während einer Behandlung mit Metformin sinnvoll sein.

21. Was bringt Letrozol bei PCOS und Kinderwunsch?

Letrozol wird bei PCOS häufig eingesetzt, um einen Eisprung auszulösen beziehungsweise die Eizellreifung zu unterstützen. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, hängt von deiner individuellen Situation und der ärztlichen Diagnostik ab.

Eine Stimulation behandelt nicht automatisch alle Faktoren, die bei PCOS eine Rolle spielen können. Deshalb kann es sinnvoll sein, parallel auch Stoffwechsel, Insulinresistenz, Nährstoffversorgung und Lebensstil zu betrachten.

Die Entscheidung über Letrozol, die Dosierung und die Überwachung des Zyklus gehören immer in ärztliche Hände.

22. Was kann ich zusätzlich tun, wenn ich Letrozol oder Metformin nehme?

Auch während einer Behandlung mit Letrozol oder Metformin kannst du deinen Körper durch eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, Schlaf, Stressregulation und eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung unterstützen.

Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt von deinen Beschwerden, Blutwerten, Medikamenten und deinem Behandlungsplan ab. Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht unkontrolliert kombiniert werden.

Fertilitious bietet eine begleitende Ernährungs- und Kinderwunschberatung an, ersetzt dabei aber nicht die ärztliche Behandlung.

23. Warum zeigen meine Ovulationstests bei PCOS ständig positiv an?

Bei PCOS kann der LH-Wert über längere Zeit erhöht sein oder mehrfach ansteigen, ohne dass unmittelbar ein Eisprung stattfindet. Deshalb können klassische Ovulationstests bei manchen Frauen mit PCOS schwer zu interpretieren sein.

Zur besseren Einordnung können zusätzliche Zykluszeichen wie Zervixschleim, Basaltemperatur oder ärztliche Ultraschall- und Hormonuntersuchungen sinnvoll sein.

In der Beratung schauen wir gemeinsam darauf, welche Trackingmethoden für dich hilfreich sind, ohne dass dein Alltag nur noch aus Messen und Testen besteht.

24. Wie kann ich bei PCOS erkennen, ob ich einen Eisprung habe?

Ein LH-Anstieg allein bestätigt nicht sicher, dass tatsächlich ein Eisprung stattgefunden hat. Weitere Hinweise können eine Veränderung des Zervixschleims und ein anschließender Anstieg der Basaltemperatur sein.

Auch Progesteron beziehungsweise dessen Urin-Abbauprodukt PdG können zur Einordnung genutzt werden. Die medizinische Bestätigung erfolgt je nach Situation durch eine ärztliche Hormonmessung oder Ultraschallkontrolle.

Gerade bei PCOS kann es hilfreich sein, mehrere Zykluszeichen miteinander zu kombinieren, statt sich ausschließlich auf Ovulationstests zu verlassen.

25. Kann Stress bei PCOS verhindern, dass ich schwanger werde?

Stress ist normalerweise nicht die einzige Ursache für PCOS oder einen unerfüllten Kinderwunsch. Die Aussage „Du musst dich einfach entspannen“ ist deshalb weder hilfreich noch angemessen.

Dauerhafte Belastung kann sich dennoch auf Schlaf, Essverhalten, Energie, Wohlbefinden und möglicherweise auch den Zyklus auswirken. Deshalb darf Stressregulation Teil einer ganzheitlichen Begleitung sein – ohne dir die Verantwortung für deinen unerfüllten Kinderwunsch zuzuschieben.

Es geht nicht darum, vollkommen entspannt zu sein, sondern darum, deinen Alltag dort zu entlasten, wo es realistisch möglich ist.

26. Wann sollte ich mit PCOS und Kinderwunsch in eine Kinderwunschklinik gehen?

Wann eine weiterführende Abklärung sinnvoll ist, hängt unter anderem von deinem Alter, der Dauer des Kinderwunsches, der Regelmäßigkeit deiner Eisprünge und möglichen Vorerkrankungen ab.

Bei sehr unregelmäßigen oder ausbleibenden Blutungen, bekannten hormonellen Auffälligkeiten oder anderen Risikofaktoren kann es sinnvoll sein, früher ärztliche Unterstützung zu suchen und nicht zunächst viele Monate abzuwarten.

Eine spezialisierte Ernährungsberatung kann die medizinische Diagnostik und Behandlung begleiten, ersetzt sie aber nicht.

27. Hilft eine Ernährungsberatung auch, wenn ich schon in einer Kinderwunschklinik bin?

Ja. Eine spezialisierte Ernährungsberatung kann auch während einer Behandlung in der Kinderwunschklinik sinnvoll sein.

Während die Klinik für medizinische Diagnostik und Behandlung zuständig ist, können wir ergänzend Ernährung, Blutzucker, Insulinresistenz, Nährstoffversorgung, Zyklusverständnis und deinen Alltag betrachten. Auch das Sortieren offener Fragen für das nächste Arztgespräch kann Teil der Begleitung sein.

Fertilitious arbeitet ergänzend zur medizinischen Versorgung und verändert keine ärztlich verordneten Behandlungen.

28. Kann eine Ernährungsberatung meine Eizellqualität verbessern?

Die Entwicklung einer Eizelle ist komplex und wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Ernährung und Nährstoffversorgung können dazu beitragen, den Körper grundsätzlich gut zu versorgen. Eine bestimmte Verbesserung der Eizellqualität oder eine Schwangerschaft kann dadurch jedoch nicht garantiert werden.

Pauschale Versprechen wie „bessere Eizellen in drei Monaten“ sind deshalb kritisch zu betrachten.

In der Beratung konzentrieren wir uns auf Faktoren, die du realistisch beeinflussen kannst, und achten gleichzeitig darauf, keine falschen Hoffnungen oder zusätzlichen Druck aufzubauen.

29. Was wird in einer PCOS- und Kinderwunschberatung angeschaut?

Zu Beginn betrachten wir deine persönliche Geschichte, vorhandene Diagnosen, Beschwerden, Zyklusverläufe, Laborwerte, Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Ernährung und deinen Alltag.

Abhängig von deiner Situation können unter anderem folgende Bereiche relevant sein:

  • Blutzucker und Insulinresistenz

  • Mahlzeitenzusammenstellung

  • Nährstoffversorgung

  • Zyklus und Eisprung

  • Bewegung und Schlaf

  • Stress und emotionale Belastung

  • Vorbereitung auf ärztliche Gespräche

  • begleitende Unterstützung während einer Kinderwunschbehandlung

Anschließend entwickeln wir einen individuellen und realistischen Fahrplan.

30. Bekomme ich bei Fertilitious eine individuelle Beratung oder nur allgemeine Tipps?

In der individuellen 1:1-Begleitung wird deine persönliche Situation betrachtet. Die Empfehlungen orientieren sich an deinen Beschwerden, Zielen, vorhandenen Befunden, deiner Ernährung und deinem Alltag.

Du bekommst keine allgemeine Liste mit PCOS-Verboten und keinen starren Standardplan. Stattdessen erarbeiten wir konkrete nächste Schritte, die du tatsächlich umsetzen kannst.

Neben der 1:1-Beratung bietet Fertilitious mit dem Fertility Circle auch eine fachlich begleitete Gruppe für Frauen mit PCOS/PMOS und Kinderwunsch an.

31. Wer ist Svenja Laurenti von Fertilitious?

Svenja Laurenti ist diplomierte Ernährungsberaterin, zertifizierter Kinderwunschcoach und Gründerin der Fertilitious GmbH. Sie ist außerordentliches Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, kurz SGGG.

Als selbst von PCOS betroffene Frau kennt sie viele körperliche und emotionale Herausforderungen von PCOS und Kinderwunsch auch aus persönlicher Erfahrung.

Mit Fertilitious hat sie sich auf die Ernährungsberatung und begleitende Unterstützung von Frauen mit PCOS/PMOS, Insulinresistenz und Kinderwunsch spezialisiert. Die Beratung ist online im gesamten deutschsprachigen Raum und nach Vereinbarung persönlich im Raum Zürich möglich.

32. Ist Fertilitious eine medizinische Kinderwunschberatung?

Fertilitious bietet Ernährungsberatung und ergänzende Kinderwunschbegleitung an, aber keine medizinische Diagnose oder Kinderwunschbehandlung.

Medizinische Untersuchungen, Medikamentenverordnungen, Stimulationen und reproduktionsmedizinische Behandlungen gehören in die Hände entsprechend qualifizierter Ärztinnen, Ärzte und Kinderwunschkliniken.

Die Begleitung bei Fertilitious soll dir helfen, deinen Körper besser zu verstehen, beeinflussbare Faktoren zu erkennen und dich informierter durch deinen Kinderwunschweg zu bewegen.

33. Kann Fertilitious garantieren, dass ich mit PCOS schwanger werde?

Nein. Weder eine Ernährungsberatung noch ein Coaching kann eine Schwangerschaft garantieren.

PCOS und Kinderwunsch sind komplex und werden von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Ziel der Begleitung ist es, relevante Zusammenhänge zu verstehen, beeinflussbare Bereiche gezielt zu unterstützen und dir mehr Orientierung für deinen weiteren Weg zu geben.

Fertilitious arbeitet ohne Heilversprechen und ergänzend zur ärztlichen Betreuung.

34. Für wen ist die PCOS- und Kinderwunschberatung bei Fertilitious geeignet?

Die Beratung eignet sich besonders für Frauen, die PCOS/PMOS haben oder vermuten und sich bei einem oder mehreren dieser Themen Unterstützung wünschen:

  • unerfüllter Kinderwunsch

  • seltene oder unregelmäßige Eisprünge

  • lange oder ausbleibende Zyklen

  • Insulinresistenz oder Blutzuckerschwankungen

  • Heißhunger und Schwierigkeiten mit dem Gewicht

  • Unsicherheit bei Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln

  • Zyklustracking bei PCOS

  • Einnahme von Metformin

  • Stimulation mit Letrozol

  • Behandlung in einer Kinderwunschklinik

  • das Gefühl, mit den eigenen Fragen nicht ausreichend gehört zu werden

In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch klären wir, ob und in welcher Form Fertilitious dich unterstützen kann.

35. Wie kann ich eine Beratung bei Fertilitious buchen?

Über die Website von Fertilitious kannst du ein kostenloses und unverbindliches Kennenlerngespräch buchen.

In diesem Gespräch erzählst du mir kurz von deiner aktuellen Situation und davon, wobei du dir Unterstützung wünschst. Anschließend schauen wir gemeinsam, ob eine individuelle 1:1-Begleitung, der Fertilitious Fertility Circle oder ein anderes Angebot zu dir passt.

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